Langenscheidts encyklopädische Wörterbücher

Wörterbuch
Aus dem Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung (zwischen 1914 und 1918):
Wer im Studium der Unterrichtsbriefe nach der Methode Toussaint-Langenscheidt bereits vorgeschritten ist oder sich besonders mit der Lektüre fremdsprachlicher Zeitungen und Bücher beschäftigt, kann auf die Dauer eines guten praktischen Wörterbuches nicht entraten. Denn das mühevolle Nachschlagen und suchen in früheren Lektionen, um einen Ausdruck oder die Aussprache eines Wortes zu finden, erfordert unnötig viel Zeit und Geduld.
Durch den Gebrauch eines Lexikons kann man sich die Arbeit wesentlich erleichtern, weil man an dessen Hand alles Wissenswerte fast mühelos findet. Für die englische und für die französische Sprache kommen in erster Linie zwei WErke in Betracht, die weltbekannten Wörterbücher von „Muret-Sanders“ und „Sachs-Villatte“, die von der gesamten Kritik als ein „Triumpg der Lexikographie“ und die „Krone aller Wörterbücher“ beteichnet wurden. Für die Benutzer der Unterrichtsbriefe nach der Methode Toussaint-Langenscheidt besitzen die beiden Wörterbücher insofern einen großen Vorteil, als sie mit diesem in der Aussprachebezeichnung übereinstimmen. Jedem anderen aber wird die Aussprachebezeichnung eine wertvolle Hilfe beim Sprachstudium sein.
Die beiden Wörterbücher sind diejenigen Nachschlagewerke, die wirklich auf der Höfe der Zeit stehen und bei jedem einzelnen Wort angeben: 1. Aussprache, 2. Groß- und Kleinschreibung, 3. Konjugation und Deklination, 4. Stellung der Adjektive, 5. Etymologie. Jedes der beiden Werke hat zwei Ausgaben: eine große Ausgabe und eine Hand- und Schulausgabe.
Von den vielen Tausend Urteilen, die über diese Wörterbücher gefällt worden sind, können hier nur einige angeführt werden:
Oberrealschullehrer ALtperter in Saarbrücken: „Ich teile Ihnen das Urteil meiner Kollegen, die Neusprachler sind, mit. Es lautet einstimmig dahin, daß sowohl das englische als auch das französische Wörterbuch das Beste ist, was existiert.“
Professor Dr. Nesse vom Kgl. Realgymnasium in Zittau sagt am Schlusse eines langen Briefes: „Ich balte die Hand- und Schulausgabe der Wörterbücher von Sachs-Villatte für das Französische und Muret-Sanders für das Englische für die beste und gediegenste Leistung auf dem Gebiet der Lexikographie.“

(Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung, zwischen 1914 und 1918)

Über die Wörterbücher Aus dem Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung (c1914/18)

Über die Wörterbücher
Aus dem Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung (c1914/18)

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Langenscheidt – Anzeige (c1895)

Hier eine kleine Anzeige für die Sprachlernbriefe und die Methode Toussaint-Langenscheidt (vgl. migraver.wordpress.com) aus dem ersten Band von Langenscheidts Notwörtebüchern Englisch-Deutsch (c1895, Scan folgt).

Selbstunterricht in modernen Sprachen!
Lerne Sprachen nach der Original-Methode Toussaint-Langenscheidt
Sicherer Erfolg ohne Vorkenntnisse
Probebriefe in jeder Buchhandlung
Prospekte sendet gratis
Langenscheidt-Verlag
(Prof. G. Langenscheidt) Berlin S.W. 40

Anzeige für die Methode Toussaint-Langenscheidt (c1895)

Anzeige für die Methode Toussaint-Langenscheidt (c1895)

Kurze Geschichte der Methode Toussaint-Langenscheidt

Kurze Geschichte der Methode Toussaint-Langenscheidt
1856 veröffentlichte der Berliner Gustav Langenscheidt (1832-1895, vgl. de.wikipedia.org) zusammen mit dem Franzosen Charles Toussaint (1813-1877, vgl. de.wikipedia.org) die Unterrichtsbriefe zur Erlernung der französischen Sprache. Damit legten sie den Grundstein für den, uns allen bekannten, Langenscheidt-Verlag. Nach und nach veröffentlicht der Verlger Langenscheidt in Zusammenarbeit mit anderen Sprachlehrern und -wissenschaftlern, weitere Sprachlernbriefe zum Selbstunterricht. Im Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung von ca. 1914 begründen sie den Selbstunterricht wie folgt:

Der Kampf ums Dasein, der heute härter ist als je zuvor, fordert in allen Stellungen und Berufen von uns umfassende Sprachkenntnisse. Das grammatische Wissen, das viele von der Schule mitbringen, kann im praktischen Leben wenig nützen. Hier wird ein sicheres Können und die Fähigkeit, die fremde Sprache richtig und gut anzuwenden, verlangt. Zu dieser Vollkommenheit führt aber weder das Studium einer Grammatik, noch Stunden bei einem Privatlehrer. Auch der Aufenthalt im fremden Land hat ohne gründliche Vorkenntnisse fast nie den gewünschten Erfolg. So bleibt nur noch der Selbstunterricht, und auch dieser ist zwecklos, wenn er nicht nach einem guten, praktischen System betrieben wird. Ein solches fehlte, bis Professor Gustav Langenscheidt zusammen mit Professor Charles Toussaint die Unterrichtsbriefe nach der Methode Toussaint-Langenscheidt herausgab, eine Erfindung von ähnlich kultureller Bedeutung wie die der Dampfmaschine oder der Elektrizität… (aus „Die Methode Toussaint-Langenscheidt – Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung“, c1914/18, S. 5)

Auch wenn die Beschreibung vielleicht etwas übertrieben ist, genossen die Briefe große Beliebtheit: Vor der Methode Toussaint-Langenscheidt gab es schon einige andere Unterrichtsmethoden (vgl. de.wikipedia.org), aber keine andere hat sich so bewährt, wie die Langenscheidts. Das frühere blau-rote Design (meiner Meinung nach deutlich schöner…) wurde 1956 durch das blaue „L“ auf gelben Grund ersetzt. Das „L“ bestand wiederum schon seit 1882, als das bekannte Logo mit der Weltkugel und dem Schriftzug „Ohn‘ Fleiß kein Preis“ eingeführt wurde. Im vergangenen Herbst hat der Langenscheidt-Verlag nun erneut eine Desing-Änderung vorgenommen – das „L“ blieb erhalten…

Titelblatt des ersten Sprachlernbriefes Niederländisch

Titelblatt des ersten Sprachlernbriefes Niederländisch


Die Unterrichtsbriefe wurden ständig erweitert – das Konzept wurde erst Ende der 1950er Jahre aufgegeben, und durch Kursbücher abgelöst. Bis zuletzt erschienen 14 Unterrichtsbriefe, oder auch Sprachlernbriefe:
Englisch (van Dalen, Lloyd und Langenscheidt)
Französisch (Toussaint und Langenscheidt)
Altgriechisch (Tegge)
Italienisch (Sabersky und Sacerdote)
Lateinisch (Willing)
Niederländisch (Bierhout und Altena)
Polnisch (Krasnowolki und Jakob)
Rumänisch (Ghite Pop und Weigand)
Russisch (Garbell, Blattner, Körner Marnitz und Verwow)
Schwedisch (Jonas, Ebbe Tuneld und Morén)
Spanisch (Gräfenberg und Don Antonio Paz y Mélia)
Ungarisch (Balassa und Palóczy)
Hebräisch (Willing)
Portugiesisch (Luise Ey.)
Später erscheinen auch Unterrichtsbriefe zum Deutschlernen.

Das Prinzip der Sprachlernbriefe war einfach: Man abonnierte die Briefe und erhielt dann wöchentlich oder monatlich einen Brief, mit einem Text und verschiedenen Aufgaben zum Textverständnis und zur Grammatik. Somit brachte man sich ohne Lehrer die Sprache bei. Nach den, in der Regel, 36 Briefen erhielt man ein Diplon, eine Bescheinigung zum erfolgreichen Bestehen des Unterrichts. Die Briefe einzeln (im Handel auf Bestellung) kosteten eine Mark (4-5 €*, vgl. de.wikipedia.org). Der Unterricht bestand aus 2 Kursen mit je 18 Briefen und 36 Lektionen -je Brief zwei Lektionen, je Lektion ein Text. Die Texte waren in der Regel fortlaufend über mehrere Lektionen. Die Lösungen zu den Aufgaben der einen Lektion befanden sich in der darauffolgenden. Jeder Kurs kostete einzeln im Schuber („in Karton und Decke“) 18 Mark (70-80 €*) – die beiden Kurse zusammen in zwei Schubern 27 Mark (100-120 €*). Zusätzlich zu den Briefen gab es Beilagen, welche zum Beispiel die Geschichte oder die Besonderheiten der jeweiligen Sprache behandelten.
Langenscheidts Taschenwörterbücher
Die Langenscheidtschen Taschenwörterbücher waren schon früher beliebt und praktisch:

Langenscheidts Taschenwörterbücher sind in jeder Beziehung mit allen Vorzügen ausgestattet, welche die moderne Lexikographie aufzuweisen hat. Sie genügen ihrem Umfang als Taschenwörterbücher entsprechend den weitestgehenden Anforderungen. Wer für die Reise, für die Konversation, in der Schule oder im täglichen Leben ein bequem zu handhabendes Wörterbuch braucht, kann nichts geeigneteres wählen, als Langenscheidts Taschenwörterbücher mit Angabe der Aussprache nach dem phonetischen System der Methode Toussaint-Langenscheidt. (Katalog c1914/18)

Die Taschenwörterbücher boten einen umfassenden Wortschatz von, in der Regel, 50.000 Stichwörtern auf 1000 Seiten, sowie Aussprachebezeichnungen und grammatikalische Ergänzungen. Bis ca. 1916 sind folgende Taschenwörterbücher erschienen oder in Vorbereitung: Böhmisch, Bulgarisch, Dänisch-Norwegisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Japanisch, Katalanisch, Lateinisch, Neugriechisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch, Francais-Anglaise, Francais-Espagnol, Francais-Italien, Greek-English, Hebrew-English, Latin-English (vgl. Katalog c1914/18). Damit waren und sind die Taschenbücher eigentlich die Grundlage des Verlages: Noch immer werden sie für Beruf und Unterricht verwendet – in allen Varianten.

Auf dieser Website werde ich nach und nach Interessantes über die Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung und die Methode Toussaint-Langenscheidt veröffentlichen. Meine bisherigen Veröffentlichungen (Digitalisierungen, Scans und Aufsätze) können Sie hier aufrufen.
(M. Graver)

* Die Preise sind grob berechnet (Faktor 4.50 € – Stand zwischen 1913 und 1915)

Symbol1 (web)

Langenscheidts Taschenwörterbücher

Langenscheidts Taschenwörterbücher
Die Taschenwörterbücher der Methode Toussaint-Langenscheidt spielen schon immer eine wichtige Rolle beim erlernen einer neuen Sprache. Noch immer gibt es die kleinen Bücher. Heute heißen sie Schulwörterbuch, Universalwörterbuch, EU-Wörterbuch, etc.

Hier eine Digitalisierung aus dem Katalog der Langenscheidtschen Verlagsbuchhandlung aus dem Ersten Weltkrieg (c1914/18): pdf (2 Seiten, 1.3 MB)

Das „Leserost“

Hier ein Scan des „Leserosts“ der Methhode Toussaint-Langenscheidt (vgl. de.wikipedia.org). In den ersten Briefen der Sprachlernbriefe wurde diese Schablone zum abdecken einzelner Zeilen benutzt. So kann man, zum Beispiel, die Lautschrift und die deutsche Übersetzung im ersten Sprachlernbrief Niederländisch (Scan: migraver.wordpress.com) verdecken und den Text frei (ohne Lautschrift) lesen und Übersetzen.

Das orange Leserost (Scan) lag dem ersten Kurs bei (in „Karton und Decke“ / Schuber). Dem ersten Brief lag zusätzlich (beim „Probeabo“, s. Scan migraver.wordpress.com) eine Vorlage zum Ausschneiden dabei (Scan folgt).

Das "Leserost" der Methode Toussaint-Langenscheidt

Das „Leserost“ der Methode Toussaint-Langenscheidt

„Ohn‘ Fleiß kein Preis“ – Firmensymbol des Langenscheidt-Verlags

Hier nun das Logo der Methode Toussaint-Langenscheidt (vgl. de.wikipedia.org) vor oder während des Ersten Weltkriegs im Vergleich mit dem Logo während des NS-Regimes.

Methode Toussaint-Langenscheidt

Firmenlogo bis ca. 1924

Firmenlogo ab 1933

Firmenlogo ab vermutlich 1924

Langenscheidts Sprachlernbriefe Niederländisch – Lektion 2

Zu Beginn der zweiten Lektion des ersten niederländischen Sprachlernbriefes wird der erste Ausschnitt der Geschichte „Een groot man en een goed man“ von François Haverschmidt (in den Niederlanden eher als Piet Paaltjens bekannt (vgl. nl.wikipedia.org)), in niederländisch und mit deutscher Übersetzung wieder gegeben. Es folgen ein paar Aufgaben, welche ich aber erst später digitalisieren werde.

Sprachlernbrief Niederländisch – Lektion 2 / Text:
pdf (682.7 kB)

Een groot man en een goed man,
door Haverschmidt.
Ergens in de wijde wereld ligt eene stad en in die stad woonden vóór eenige jaren twee menschen. Natuurlijk woonden er nog veel meer menschen in die stad; maar, behalve al de anderen, woonden er ook die twee. Ze woonden allebei in hetzelfde huis, maar de een woonde in het bovenste gedeelte en de ander woonde beneden. Hij, die beneden woonde, had verreweg het kleinste part van het huis; want hij gebruikte niets dan een kelder, die naast het bordes van den bovenbewoner, zijn huisheer, op de straat uitkwam en die hem niet alleen tot kelder, maar ook tot slaapkamer, keuken, huisvertrek, werkplaats, magazijn en wikel diende. De drie overige verdiepingen van het huis waren geheel en al in gebruik bij den eigenaar, maar deze was ook een heel ander mensch dan de man in den kelder. Die was maar een klein schoenmakertje, en hij was een groot man.

Ein großer Mann und ein guter Mann.
Von Haverschmidt.
Irgendwo in der weiten welt liegt eine Stadt, un in dieser Stadt wohnten vor einigen Jahren zwei Menschen. Natürlich wohnten in der Stadt noch viel mehr Menschen; aber, außer all den andern, wohnten dort auch diese zwei.
Sie wohnten beide in demselben Hause, aber der eine wohnten im oberen Teil und der andere wohnte unten. Der untere Bewohner hatte bei weitem den kleinsten Teil des Hauses inne; denn er gebrauchte nichts als einen Keller, der neben der AUßentreppe des obern Bewohners, seines Hausherrn, auf die Straße ging und der ihm nicht nur zum Keller sondern auch zum Schlafzimmer, zur Küche, zum Wohnzimmer, zur Werkstatt, zum Warenlager und Laden diente. Die übrigen drei Stockwerke des Hauses dienten samt und sonders dem Eigentümer zur Wohnung, aber der war auch ein gan andrer Mensch als der Mann im Keller. Dieser war nur ein Schusterchen, und er war ein großer Mann.

Rasse&Genetik 4 – Robert Ritter

Guten Tag.
Während der Projektwoche „Schule ohne Rassismus“ wurde von SchülerInnen der 10., 11. und 12. Klasse eine Unterrichtseinheit zum Begriff „Menschenrassen“ erstellt (90 Minuten/Biologie/10. Klasse). Wenn sie die Arbeitsblätter anfordern wollen, so kontaktieren Sie mich bitte und ich schicke Ihnen die Blätter, die Lösungen und die Hinweise zu. Vielen Dank.


Arbeitsblatt 1 über Robert Ritter:

RASSE&GENETIK 4a

ROBERT RITTER
„Zigeunerforscher“ der RHF

Robert Ritter (1901-1951) leitete seit 1936 die Rassenhygienische Forschungsstelle (RHF) in Tübingen und Berlin. Dort hat er ca. 30.000 „Zigeuner“ begutachtet und lieferte die „pseudowissen-schaftliche Grundlage für die Vernichtung und Zwangssterilisation Tausender Sinti und Roma“. Ritter versuchte die genetische Grundlage der Sinti und Roma festzustellen. Zum Schutze der „Deutschen Rasse“ ließ er „Zigeuner“ und „Mischlinge“ zwangssterilisieren.

Zigeunerforschung der RHF:
Für die RHF waren die Mischlinge deutlich gefährlicher, da durch „Untersuchungen“ bewiesen wurde, dass eben diese Mischlinge auf einem viel höheren Grad kriminell seien, als „reine“ Zigeuner, bzw. Arier. Diese These gehörte zu der Zeit zu den Grundannahmen der Rassenhygieniker und beruht auf der Idee, dass die nomadische Lebensweise der Zigeuner „artgerecht“ sei, die sesshaften Zigeuner aber „entartet“ sind und Mischehen mit „entarteten“ Deutschen eingehen würden. Diese Mischlinge seien dann eher kriminell, da sie eben Kinder von „entarteten“ Zigeunern und Deutschen seien.

Seit 1937 untersuchten die „Fliegenden Arbeitsgruppen“ Insassen von Arbeitslagern, Armen-quartieren und Gefängnissen, aber auch Bürger, die sie sich von der Polizei bringen ließen. Dabei erfassten die Gruppen unter der Leitung Ritters über 2.400 „Zigeuner“. Die Daten der „Zigeuner“ wurden in das „Zigeunersippenarchiv“ der RHF eingetragen. In dieses Archiv kommen Gutachten, in denen die Personen mit den bisherigen „Forschungsergebnissen“ verglichen werden und dann bewertet werden, inwieweit sie Zigeuner, bzw. Zigeunermischling sind. Dabei gab es verschiedene Kategorien und verschiedene Grade. Bis 1944 wurden über 23.500 Gutachten erstellt. Die Gutachten entschieden darüber, was mit den Betroffenen passiert. Bei der Maideportation 1940 wurden von 2.500 mutmaßlichen „Zigeunern“ 2.488 als „Zigeuner“ oder „Zigeunermischlinge“ nach Polen deportiert, 22 wurden als „Nichtzigeuner“ frei gelassen.

Auftrag:
1. Erläutere und bewerte die Idee der Rassenhygieniker, dass Mischlinge gefährlicher seien.
2. Entwerfe ein Konzept, wie die „Fliegenden Arbeitsgruppen“ funktioniert haben.
3. Beurteile das Zigeunerarchiv und die Tätigkeit der RHF.

Arbeitsblätter & Hinweise „ROBERT RITTER“:
pdf (1.3 MB)